30.5.07

Trauer allerorten (campusübergreifend quasi).


Werte Trauergemeinde, liebe Charité!

Mit Kopfschütteln, Bestürzen und Bedauern müssen wir heute berichten, dass unsere allseits bekannte (die Beliebtheit lassen wir dahingestellt) Leiterin des GB Abwicklungsmanagment, entschuldigung, CHANGEmanagment das Hohe Haus Charité verlassen wird.
Lt. Vorstandsmeldung vom heutigen Tage im Intranet haben beide Seiten Stillschweigen über die Gründe des Wegganges von "Uns Jutta 2" vereinbart. Dies ist uns, geneigte Leserschaft, ziemlich egal, deshalb möchten wir hier ganz offen mit ihnen zusammen über etwaige Gründe spekulieren bis die Wände wackeln oder das Ford-Plakat vom Zonenturm in Mitte runterkracht!

Hat JGS etwa "Beri-Beri" Behrends die alten Fischbrötchen aus der Hamburger Heimat vom Teller geklaut? Dem Dekan das letzte Schnittchen vom Buffett gegessen? Dem VorSTandsvorsitzenden nahe gelegt, im Althoff-Haus einen Aufzug einzubauen? Oder gar mit dem Personalrat gekungelt? V.a. letzteres halten wir für absolut ausgeschlossen, wer kungelt schon mit der Standortsäge? Außer der Physiologie am CCM vielleicht... ABER WIR NICHT!

Was werden wir sie vermissen, die Auftritte der Frau mit der Hakennase im Fakultätsrat, wortgewandt und ignorant, zielsicher vorbei an allen Zielgruppen, sowohl am Arbeitgeber als auch am Arbeitnehmer. Wir werden sie vermissen, die kleinen Streitereien um Zwei-Monats-Verträge und Tarifverhandlungen. Noch vielmehr werden wir die Keilereien zu studentischen Hilfskräften vermissen, nicht aber die prä-dekompensatorischen Blicke und Reden der Agendamachine. Wer auf so etwas steht und mehr davon braucht, der poste bitte in der Kommentarfunktion seine Email-Adresse, die Redaktion vermittelt an dieser Stelle gern an ein fakultätsinternes Sorgentelefon.

Wir wären nun aber keine Mistprinten wenn wir nicht doch glaubten zu wissen, was nun wirklich geschehen ist. Zunächst dachten wir daran, dass auch sie es in den Garten ziehen würde (siehe auch Artikel zum Standortsägentum aus dem letzten Jahr), allerdings hielten wir dies sehr schnell für abwegig. Haare einzeln ausruppen wäre bestimmt auch etwas ganz Feines, allerdings eher etwas für Borderliner, und in diese Richtung passt Frau Seringhoff-Geckler nun so gar nicht. Eher Narziss, aber lassen wir das mal mit der Hobby-Psychiatrie, da gibt es Leute, die sich damit hauptberuflich beschäftigen (die dafür dann auch ihre Sekretäre mit Backpfeifen belohnen). Ok, wo waren wir? Ah ja, Zukunftsmusik.
Sagen wir es so: Wir haben unsere spatzenbehirnten Köpfe gerauft, uns die letzten Stoppeln von der Konzentriermurmel gezupft und uns die letzten Furunkel ausgedrückt, wir können uns einfach nicht vorstellen, wie man entweder a) die Charité freiwillig verlassen kann, denn, werte Leserschaft - und so ist es doch nun wirklich - andere Leute zahlen Eintritt für so einen grenzdebilen Tripp am klaffenden Abgrund des Wahnsinns! Oder, wir wählen in diesem Fall Tür B, die Freunde in der Esche haben einen Fehler gemacht und JGS einfach entlassen! War vielleicht all die lange Zeit im Changemanagment ein billiger Trick von Frau Isabella H., uns allen "Big-Brother-Like" vorzuführen, dass auch total Irre in Deutschland richtig dick Karriere machen können, und das alles unter den Augen des Landes Berlins, nur um endlich den Beweiss der Hypothese "Berlin - Run by Monkeys!" anzutreten! Wir wissen es nicht, werte Gemeinde. Deshalb lassen Sie uns heute munter weiter gemeinsam spekulieren, wir haben bald auch noch mehr zu diesem Thema für Sie auf Lager.

Wir wünschen Frau G.-S. in jedem Fall auf ihrem weitern beruflichen Weg alles Gute, ihrem neuen Arbeitgeber herzliches Beileid, gratulieren uns selbst und blicken in eine strahlende Zukunft, denn: Es kann nur besser werden!

Prost!

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